Mittwoch, 16. August 2017

Immer noch 14. August

Von der Golgo Hochebene geht erst mal zurück auf die Ss125 die sich am Berg und über Berge schlängelt und vom bereits sehr sehr müden Michael viel Konzentration abverlangt.

Die Vegetation ändert auch hier wieder etwas, steinig bleibt es. Kaputt und müde kommen wir im Conca e Janas an, werden wiederum sehr herzlich von Laura begrüßt und dann gibts erst mal eine Dusche und ein Nickerchen.

Unser Zimmer liegt in einem separaten Häusertrackt, bei dem sich Zimmer an Zimmer aneinanderreiht. Im Vorbau kann man seine Badetücher an Leinen, welche sich zwischen den Säulen spannen,  zum trocknen aufhängen. Ein gemeinschafts-Kühlschrank befindet sich auch da. Davor eine Sitzgelegenheit und eine Hängematte zwischen den Bäumen. Hängematten hat es mindestens noch 2 weitere auf dem Gelände.

Unser Zimmer ist schlicht, einfach, geräumig, dunkel und sauberl. Es hat 2 Fenster, welche mit Fliegengittern  bestückt sind. Der Raum ist hoch und erstaunlich kühl. Im Bad hat es eine kleine Dusche, wo wir nur seitlich hineinkommen, aber grosse und kleine Badetücher, sowie das unvermeidliche Bidet.

Vor dem Reseptions/Restauranttrackt hat es 2 alte Olivenbäume. 2 zahme Hunde begrüßen uns. Zum Aperitife erhalten wir einen Rosé, kühl und fruchtig rinnt er die Kehlen viel zu schnell hinunter. Die anderen Gäste des Hauses sind fast alle aus Italien, nur eine Familie mit blonden Schöpfen und deutscher Sprache verrät uns, dass wir nicht die einzigen Nordlichter sind. Das Autokenntzeichen sagt dass, sie in Innsbruck Land zu Hause sind, Der Dialekt der Mutter jedoch verrät, das zumindest sie ursprünglich eine Deutsche ist.

das Menu:


Lardo und ger.Speck/Schinken
xxx
Bruschetti mit Lebercreme und confierten, roten Zwiebeln mit einer Sardellenpaste
xxx
Linsensalat, Tomaten, Mais, Ei, Kohlraben
xxx
Sardischen Gnocchi mit Tomaten
xxx
Ziege mit wildem Fenchel gekocht
xxx
Kaffeecreme
xxx
Mirto Grappa

dazu den hauseigenen Rotwein - einem Canonau, einfach gut 😄

Der Lardo war würzig und Butter zart und nicht einfach nur fett! Der Linsensalat, obwohl einfach sehr, sehr lecker. Die Ziege mit dem wilden Fenchel würzig und sehr zart. Der wilde Fenchel schmeckt nur zart nach Anis und begleitet das Ziegenragu wunderbar.

Etwas beschwipst gehen wir todmüde zu Bett

















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