Samstag, 12. August 2017

Sonntag 13. August

6.00 Uhr; so, jetzt hatt es auch Michael geschafft. Seine Arbeit am Stars-in-Town Musikfestival in Schaffhausen endete irgendwann weit nach Mitternacht und er war erst um ca. 3Uhr im Bett.Er kann jetzt erst mal ausschlafen, denn unser Abenteuer beginnt erst heute Nachmittag.

Ich hatte gestern einen arbeitsreichen Tag mit Mutter aus Spital abholen, Ihre Koffer packen, meine Koffer packen, Müll wegbringen, aufräumen, putzen und saugen, Brötchen fürs Frühstück und für Reiseverpflegung backen und dann noch ins die Rehaklinik fahren, um mit meinen Eltern zu essen und meinen Vater hochleben zu lassen, der gestern seinen 82 Geburtstag feiern durfte.

Mich hat Chilli geweckt, sie wollte Frühstück und raus. Ich kriech jetzt erst mal wieder ins Bett und schlaf mal noch ne Runde.

Denkste nichts mit schlafen, die Katze motzt und kotzt. Also wieder raus aus den Federn und putzen und Katze beruhigen.

Um halb halb ein Uhr mittags gehts los, die Brote oder Schnittchen oder Bemmen, wie es eine liebe Freundin nennt, sind gestrichen, das Auto ist gepackt und wir fahren gegen Süden, übern Berninapass und weiter ohne Stau nach Genua. Michael staunt: "was ist den mit den Italienern los, man könnte meinen sie haben alle Ausgehverbot."

Das Navi führt uns einwandfrei zum Hafen. Dort werden wir dreimal geprüft und jedesmal bekommt unser Juke einen neuen Kleber verpasst. Dann heisst es warten. Unsere Fähre ist noch gar nicht da und wir nutzen die Gelegenheit unsere Beine zu vertreten, den Hafen und die anderen Passagiere zu betrachten.  Die Hundebesitzer führen ihre Vierbeiner in jedweder Grösse nochmals Gassi. Dann kommt die Moby Drea eingefahren und taut an...wir warten, bis das Schiff gelehrt und klar Schiff gemacht wurde. Reihe um Reihe werden nun die wartenden Automobile, Wohnmobils und Camper, Motorradfahrer und Passagiere ins den Schlund geführt und an ihren Platz verwiesen. Endlich sind auch wir an der Reihe.

Als wir unsere Kabine aufsuchen, haben es sich schon einige, welche auf diesen Luxus verzichten möchten auf dem Boden mit Tüchern und Luftmatratzen gemütlich gemacht. Unsere Kabine ist klein und die Pritschen sind eng, als Kajütenbett angelegt. Wir gehen jedoch gleich an Deck und geniessen die Abfahrt mit einem Aperolspritz.

Das Essen auf dem Schiff ist erstaunlich gut, der Salat knackig und wir geniessen den ersten Sardischen Canonau. Leich tüdelig geht es in die Kabine.












Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen