Das Frühstück wird wieder gemeinsam "genossen". Wir sind so ziemlich die letzten, welche dazukommen. Den Kaffee muss man sich selber mit Kolben, jedoch mit Kapseln herauslassen. Am Tisch sind grade mal die Tassen aus Porzellan. Der Rest ist Plastik. Teller gibt es gar keine. Wozu auch, es gibt nur süsse Croissants und weitere Süssigkeiten.... ein grosses Glas Nutella macht die Runde ... Hier scheint sich keiner bewusst zu sein, dass man damit Kinderarbeit und Flüchtlingsdramen unterstützt.
Für ein Agriturismo find ich es schade, dass sie nicht mehr selbstgemachte Marmeladen etc reichen. Den Italienern scheints zu gefallen und sie hinterlassen ein Schlachtfest an Plastik, Papier und Brotkrümel
Nach der Fahrerei gestern gibt’s wieder einen Strandtag am weissen Quratzstrand Marmi Ermi für den diese Gegend so berühmt ist. Heute mal ohne Liegen ganz klassisch, die Tücher auf dem Sand, geht doch. Durch das, dass der Quarzsand etwas grober ist und eigentlich nicht an der Haut kleben bleibt, hat man auch das Gefühl die Tücher bleiben sauber, was totaler Quatsch ist...Es geht ein kräftiger Wind und man spührt die Hitze nicht so sehr. Manchmal ist es sogar fast kalt.
Der eine oder andere deutsche, französische oder spanische Wortfetzen hört man, aber eigentlich ist die Gegend Tourismus frei. Viele kommen aber mit den Mietautos und man sieht nicht jedem an, woher sie kommen. Es gibt durchaus auch weisshäutige und blonde Italiener. Ins Wasser gehen nicht viele. Es hat eine gefährliche Unterströmung. Dennoch füllt sich der lange Strand.
An der Hippen-Surfer-Strandbar hol ich uns 2 grosse leckere Pannini.
Am Strand wird jedoch auch so einiges feigeboten, Billigen Schmuck, Sonnenbrillen, Hüte und Tücher...aber der Hit bei den Damen sind die Karren mit den Bikinis...ich verwerfe den Gedanken, mir jetzt doch noch eines zu kaufen, denn ich hab ja noch Narben von meiner Op, die dann nur unnötig braun würden... besser ich schone die noch etwas. Mir gefällt der Verkäufer mit seinen vielen Drachen, die wie eine bunte Kette in den Himmel steigen... bin jedoch zu faul zum Auto zu gehen und meinen zu holen.
Am Nachmittag flitzen die Kitesurfer übers Wasser, weit hinaus und nur mit Mühe wieder rein. Dennoch ein faszinierender Anblick.
Um 5 haben wir genug vom Wind und zischen an der Bar noch ein Bierchen, bevor wir zurück in unsere Bleibe fahren. Dort angekommen mach ich mich mit meiner Fotokamera auf die Pirsch. Das Agriturismo bietet viel, nebst einem Fussballplatz mit Toren etc, ein Kinderspielplatz ein Wald mit weiteren 4-5 kleinen Chalets zum mieten, zwei kleine Weinberge, einen Olivenhain und einen grossen Gemüsegarten. Obstbäume und Kräuter sind auch überall zu finden.
Eine Sauna und ein Häschen mit Waschmaschinen stehen bereit, sowie zwei Outdoor-Duschen.
Ich schliesse mich Michael noch an, der es sich am und im Pool gemütlich gemacht hat.
Beim Abendessen sind wir heute nur zu viert und meine Italienischen Kenntnisse werden gefordert. Die Römerin versteh ich gut. Beim Sarden wird es schon schwieriger. Er scheint viel zu wandern und ein naturverbundener Mensch zu sein. Sie ist eine gemütliche Geniesserin.
Zum Abendessen gabs:
grillierte Auberginen und Zucchini, Insalata Caprese
xxx
Penne mit einer feinen Peperoni-Creme-Sauce
xxx
Ossobucco, Salat und Rindsplätzchen Pizzaiola
xxx
Icecreme
Für die Damen ein Mirto
Michael und ich genossen anschliessend einfach noch den Abendhimmel draussen auf einem Bänkchen...


























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