Mittwoch, 16. August 2017

Diensrag 15. August

Das Frühstück ist für italienische Verhältnisse reichlich. Wir genießen es wieder auf der Terrasse von der man einen herrlichen Blick ins Tal hat.

 Heute wollen wir an die Beach. Erst entscheiden wir uns für die Cala Conone. Hierfür müssen wir erst das Tal durchqueren und hinauf auf einen kleinen Pass. Oben angekommen muss man zwischen zwei Felsbrocken hindurchfahren um dann mit einer fürchterlich kurvenreichen, engen und steilen Passstrasse konfrontiert zu werden. Unser Auto wird sehr gefordert und Michaels Nerven noch mehr.

Unten angekommen finden wir ein Tourismuschaos vor. Wir sind jedoch auch zu spät aufgestanden. Kein Parkplatz vorhanden, keine Lücke in die man sich noch rein quetschen könnte.

Wir fahren noch weiter bis es nicht mehr geht und wir kehren müssen. Dort gibt es sowieso nur noch Felsbuchten und darau auf harten Steinen zu sitzen und die Sonne auf uns brennen zu lassen ist uns nicht. Michael fährt erst mal gefühlte 500m rückwärts bevor er eine Möglichkeit findet zu drehen. Nur raus hier....

Also wieder hinauf geschlängelt und die Nerven strapaziert. Wir fahren gegen Norden und finden schließlich einen herrlichen Platz bei Orosei. Das Auto parken wir unter Pinien - ach wie ich den Duft von Pinienwäldern liebe! Am Strand mieten wir uns einen Schirm und zwei Liegen und genießen den Tag an der Beach und das saubere, klare Wasser.

Glücklich und zufrieden kehren wir zum Agriturismo zurück.

Zum Aperitivo gibt es heute einen weißen, herben Vermentino. Wir vergnügen uns die Zeit bis zum Abendessen mit 3 Runden Libretto.

Unser Menu:

"Schweinereien" mit Pan Carasau
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Tomatensalat mit einer art Sardischen Feta
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Tartlette aus Schaf und Ziegenkäse mit Safran und Minze
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Schafkutteln
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Ricotta-Kräuter Ravioli mit Ziegenragu
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knuspriges Spanferkel mit Rosmarinkartoffeln
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fritierter Raviolo mit Peccorino und wildem Honig
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 und dazu der herrliche Canonau - wir meinen Zimt, Orangen, Nelken und dunkle Beeren zu schmecken...- ging runter wie Öl

wären fast geplatzt und sehr tüdelig und müde waren wir auch

Ach ja, die Schafkutteln ( ich hatte noch nie Kutteln) waren erstaunlich gut, die Konsistenz etwas rau auf der Zunge aber zart und fein im Geschmack. Der herzhaft Salz-süße Raviolo war zwar gut, aber nach diesem üppigen Essen war es fast zu viel des Guten...wir beide hatten die Nacht doch etwas gelitten unter dem üppigen, fetten und reichlich spätem Essen.





















1 Kommentar:

  1. Das klingt alles sehr angenehm. Lasst es Euch gut gehen und genießt die Zeit. Alles Liebe von Gundis und Fritz

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