Mittwoch, 23. August 2017

Mittwoch 23. August

Wir hatten gestern entschlossen, die letzte Nacht nun doch noch in Olbia in einem Hotel zu verbringen. Dies ist nun gebucht.

Unsere Gastgeber sind ein sehr elegantes Päärchen, die das B&B wohl hauptsächlich als Rentenaufstockung betreiben. Er gross mit markant tiefer Stimme, sie klein und zierlich und trotzdem Grand-Dame. Beide sind jedoch sehr herzlich und bemüht mit Auskünften zur Verfügung zu stehen.

Ein Frühstück gibt es doch, gesittet mit richtigem Geschirr, zwar auch mit süssem Croissant aber auch mit einem Teller voller Früchte und wenn man mag einem Joghurt.

Wir fahren erst nach Aglientu hinauf. Die Stadt tront ganz oben am Berg und gewährt sowohl auf die Küste, wie auch aufs Hinterland einen herrlichen Blick. Ansonsten ist sie ziemlich tot. Doch der Bankomat spuckt Geld, was will man mehr. Dann geht es noch mehr nach Nordost ans Capo Testa, dem nördlichsten Zipfel, mit seinem Leuchtturm und den einmaligen rundgeschliffenen Felsformationen.


















































Der Kampf um Parkplatz an den vielen Touristen vorbei und den langen Marsch hat sich gelohnt. Wir fotografieren viel und machen uns schon lustig, dass es um uns nach dieser Reise wieder total langweilig sein wird....reisen ist schön, aber so langsam wird uns auch bewusst, das es bald wieder heimwärts geht. Wir freuen uns zwar auch aufs eigene Bett und ich vermiss meine kleine Chilli. Aber der geht es gut...sie soll sich sogar endlich mit Johanna, ihrer Sitterin angefreundet haben.

So genug der nostalgischen Heimwehgedanken, noch sind wir hier, das Abenteuer wartet. Wir suchen eine kleine Bucht und werden fündig...Spiaggia de Lu Pultiddolu. Endlich kann ich schnorcheln... das rote Meer ist es zwar nicht, aber dennoch herrlich.

Wir beobachten noch zwei schnorchelnde Fischer, die mit ihren Neoprenanzügen, riesigen Flossen und Harpunen sich weit hinaus wagen. Damit auch Boote sie sehen, sind auch leuchten orange Bojen an ihnen befestigt. Was sie gefangen haben, sehen wir nicht mehr. Michael hat von dem dreckigen Sand hier genug.

















Wir besuchen noch zwei Gartenzentren in der Hoffnung auf ein weiteres kleines Zitronenbäumchen für Michael's Zitrus Sammlung... waren aber alle bereits ausverkauft.

Danach decken wir uns im örtlichen Supermercato mit Panadas (kleinen Gemüsetartelettes), Salsicia Gallurese, Peccorino Käse, gelben Pfirsichen, Olivenbrot, Bier, Vermentino und Biscotti ein. Heute gibt ss auf unserer Terasse ein Picknick Mittag/Abendessen mit Aussicht.

Wir schmausen und lassen es uns auch mit diesem eher „bescheidenen“ Mahl lokaler Köstlichkeiten sehr gut gehen.

Danach spielen wir noch 3 Runden Ligretto, bis es zu dunkel wird und die Mücken anfanfen über uns her zu fallen.

Neben uns findet ein kleiner Abschiedsumtrunk statt, zu dem wir eingeladen wären. Wir passen, die Sonne, das Picknick und das Bier haben uns müde gemacht.

Wir gehen früh schlafen.


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