Samstag 19. August
Gestern haben wir etwas viel Sonne getankt und obwohl wir uns wieder und wieder mit Sonnencreme eingeschmiert haben und jns unter unserem Schirm den Schatten geteilt haben, habe ich einen roten Rücken und Michael diverse rote Flecken am Körper.
Heute ist es zudem bereits morgens um 9 Uhr 31 *C heiss, daher nichts mit Beach. Wir fahren dafür gen Süden nach Cagliari, Sardiniens Hauptstadt.
Wieder schlängeln wir uns durch den Naturschutzpark. Michael stöhnt und mir ist halb übel. Doch dann geht es auf der Schnellstrasse flott dahin. Die Temperaturen klettern erst auf 36 dann auf 38 Grad Celsius.
In Cagliari angekommen finden wir am Jachthafen einen Parkplatz und ziehen los. Es tut mal gut wieder in der "Zivilisation" zu sein. Cagliari bietet einkaufstechnisch alles was das Mode- und Touristenherz begehrt. Mir fehlen jedoch die kleinen Handwerksläden, das gewisse authentische flair. Daher wird nur geschaut und nichts gekauft.
Eigentlich würden Michael und ich gerne mit so einem kleinen Touristenzug uns die Stadt anschauen, aber wir finden die Station nicht. Als wir endlich fündig werden, heisst es der nächste fährt erst um 4 Uhr nachmittags... kein Bock.
Also suchen wir uns ein schattiges Restaurant und lassen uns mit Melonen und Prosciutto und anschliessenden Colugiones con sugo zaraffanello und einem kühlen Vermentino beglücken.
Was nun, bleiben wir oder fahren wir... irgendwie werden wir mit Cagliari nicht ganz warm, obwohl uns so heiss ist.
Auf nach Carbonia, die Kohlenstadt.
Wir entdecken, dass wir die horror-Kurvenstrasse umgehen können. Hurrah.
In Carbonia finden wir auch sehr schnell das Bergwerkmuseum. Die Führung ist zwar italienisch und die Führerin spricht so schnell, dass ich nur Fragmente verstehe. Aber es ist dennoch spannend.
Im Stollen ist es zwar kühler als oben, aber uns ist immer noch heiss. Die Lunge trocknet mir aus und ich bin froh, als wir uns beim Auto wieder den Hals mit Wasser benetzen können.
Wir fahren schliesslich zurück nach Tratalias wo endlich das Museumsdorf aus seinem Dornröschenschlaf erwacht ist. Uns interessiert jedoch nach dem langen Tag nur noch die Kirche.
Schliesslich gibts ein Bierchen zum Aperitiv aus unserem kleinen Kühlschrank und ein Nickerchen.
Beim Abenessen gibts eine böse Überraschung. Unser Agriturimo für den nächsten Tag schickt um 21.30 eine Email mit der Nachricht, das er sich verkalkuliert hätte und keinen Platz für uns hat. Bin stinksauer, ...gaht's no?
Wir telefonieren, er will sich bemühen für uns ein anderes Agriturismo aufzutun... na hoffentlich keine Absteige. Beim 2. Telefonat verkündet er mir bei seinem Bruder hätte es noch ein Zimmer für uns. Es sei nicht weit weg von seinem. Die Bilder sehen schon mal gut aus. Also gut. Meine schlechte Stimmung verraucht, dennoch brauch ich heute einen Grappa, um den Ärger hinunter zu spülen.
Menu des Tages:
Cherrytomaten, Käse, Prosciutto und eine art Ratatouille
xxx
sehr feine Ravioli ( das können sie hier)
xxxknusprige Spanferkelstücke, Salat
xxx
Wassermelone
xxx
mini Sadeas (Sardische süsse, fritierte Ravioli)
xxx
Grappa für mich





















































Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen